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Allgemeines

  1. ... und bereits ganz wichtig: Alle Filme sind Delikatessen. Sie können sich darauf verlassen, dass nicht nur Filme gut sind, die Sie bereits kennen ;)
  2. Auf die empfohlene Altersklasse können Sie sich recht gut verlassen. Schliesslich liegt eine über 20 jährige Kinoerfahrung und somit ein feines Gespür für das ideale Zuschaueralter zu Grunde.
  3. Sofern eine 35mm-Filmkopie erhältlich ist, zeigen wir die Filme noch mit der «alten» Apparatur.

Und nun zu dem, was Sie eigentlich wissen wollten ;-)

Das Burezmorge geniessen Sie zwischen 10 und 11 Uhr an Tischen und Bänken im Kinofoyer. Falls sich mehr als 40 Personen anmelden, werden im Saal vor der Leinwand  ebenfalls Tische aufgestellt.

Burezmorge inklusive Kinoeintritt und kleiner Pausenverpflegung = Fr. 35.- / Person. Kinder bezahlen den Zmorgen-Anteil nach ihrem Alter, Kinoeintritt für jugendliche unter 16 Jahren = Fr. 13.- bei 2D Filmen, respektive Fr. 16.- bei 3D Filmen.

Es ist erst ab 70 Besuchern möglich, nur den Film anzusehen, ohne Zmorge. Grund: Nur den Film zu schauen, wäre unfair gegenüber dem Aufwand unserer Köchin. Entsprechende Anfragen können wir erst am Freitag vor dem Burezmorge entgegennehmen.

Um 11 begibt man sich in den Saal und geniesst von da an die Delikatesse fürs Auge.

Die Plätze im Saal werden auf Ihren Namen reserviert. Da wir maximal 70 «Burezmörgeler» verwöhnen können, ist gewährleistet, dass alle einen guten Platz erhalten. Möchten Sie Plätze in der Nähe des Gangs, dann geben Sie dies einfach bei der Reservation an.

In der Pause gibt es Brätzeli, Kafi, Tee und Süessmost.

Fragen immer ungeniert an info@kinoumdieecke.ch

Programm für die Saison 2011 / 2012

30.10.2011
Chocolat

Mit «Es war einmal...» beginnt die Offstimme, während sich die Kamera von oben einem kleinen wunderhübschen Dorf nähert. Der Film spielt um das Jahr 1960, was nicht weiter von Bedeutung ist, da in Lasquenet-sous-Tannes die Zeit stehen geblieben ist und seine Bewohner kaum je mit der Aussenwelt in Berührung kommen. In dieser abgeschiedenen Welt regiert noch Gottes Gesetz. Dafür sorgt ein herrlicher Alfred Molina, der den Bürgermeister Comte de Reynaud mimt. In diese geordneten Verhältnisse also bricht Vianne Rocher ein. Eine Frau mit indianischem Blut, voller Temperament und Lebensfreude, und zum grossen Entsetzen der Dorfbewohner Atheistin. Sie mietet den heruntergekommenen Laden der alten und verknorzten Armande (Judi Dench). Innerhalb weniger Tage verwandelt sie diese unwirtliche Lokalität mitten in der Fastenzeit in eine Chocolaterie der verführerischsten Sorte. Nur sehr zögerlich folgt die Kundschaft ihrem verlockenden Angebot. Vor allem der Comte ist äusserst entsetzt und setzt alles daran, damit sie das Dorf wieder verlässt. Doch diejenigen, welche die Schokolade testen, bereuen es nicht. Denn Vianne Rocher ist nicht nur eine begnadete Köchin, sondern kann den Leuten auch ihre (geheimen) Wünsche von den Augen ablesen. Aber der Widerstand des Bürgermeisters und seiner Gefolgschaft wächst. Mit der Ankunft von Fahrenden (unter ihnen Johnny Depp), welche vom Dorfvolk resolut abgewiesen, von Vianne aber herzlich aufgenommen werden, kommt es zum Eklat.

Was der Film uns sagen möchte, ist von Anfang an klar: Es geht um Toleranz und Lebensfreude. Tugenden, die in uns allen stecken, sofern wir sie nur zulassen! Hallström erzählt die Geschichte mit viel Charme und Witz.

Originalversion mit d/f Untertitel 
Ab 12/10 Jahren
Ideales Alter: ab 35 J.
Zuschauerbewertung: 85 von 100 möglichen Punkten
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20.11.2011
Death at a Funeral (Sterben für Anfänger)

Familienfeiern sind ja beliebtes Komödienmaterial, weil hier so viel schief gehen kann. Und wenn der Anlass der Zusammenkunft ein Begräbnis in Englands feinerer Gesellschaft ist, dann ist das umso besser, denn hier kann besonders viel schief gehen. Hier treffen sie alle aufeinander: Die beiden Söhne des Verstorbenen, zwischen denen es einige Rivalitäten gibt. Die Nichte des Verstorbenen mit ihrem Verlobten, den ihr Vater aber nicht ausstehen kann. Auch der frühere Liebhaber der Nichte sowie ein mürrischer Onkel dürfen nicht fehlen, und besonders wichtig ist ein ungeladener Gast, der einige delikate Dinge über den Verstorbenen weiss. Abgerundet wird die Trauergemeinschaft durch eine Pillendose, die anstelle von Valium eine ziemlich potente Droge enthält.

Natürlich gerät die Beerdigung zur Farce, hört der «drogierte» Simon Stimmen aus dem Sarg und klettert später nackt auf dem Dach herum. Derweil muss ein erpresserischer Kleinwüchsiger aus dem Weg geräumt werden, was schwierig ist, weil Onkel Alfie Probleme mit der Verdauung hat...

«Death at a Funeral» zieht in echt britischer Weise alle Register des schwarzen Humors

Deutsch gesprochen
Ab 12/10 Jahren
Ideales Alter: 30 – 60 J.
Zuschauerbewertung auf cineman.ch: 84 von 100 möglichen Punkten.
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11.12.2011
Les Choristes

Frankreich kämpft 1949 mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges. Um die Resozialisierung der vielen Waisen, Halbwaisen und traumatisierten Kinder voranzutreiben, wird die «Protection Judicaire de la Jeunesse» begründet: Man gibt den Kindern einen anderen Rechtsstatus als den Erwachsenen, baut «Re-Integrationszentren» - im Volksmund: «Besserungsanstalten» - und beschreitet psychotherapeutisch neue Wege, auf denen für jedes Problemkind ein psychologisches Profil erstellt wird: Dies ist grob umrissen der Hintergrund, vor welchem Christophe Barratiers «Les Choristes» («Die Kinder des Monsieur Mathieu») spielt.

Im Frühjahr tritt der arbeitslose Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) in Fond-de-l'Étang eine Stelle als Hilfslehrer an. Keine einfache Aufgabe, wie Mathieu schon am ersten Tag feststellt: Nicht nur ist das Internat ein düsterer und weltabgelegener Ort, sondern auch die Zöglinge benehmen sich aufs erste ziemlich wild: Ein durch einen blöden Bubenstreich ernsthaft verletzter Krankenpfleger und ein Vorgänger, der mit wehenden Rockstössen schnellst möglich abreist und Mathieu im Fortgehen bloss noch die Namen der schlimmsten Bösewichter ins Ohr flüstert, sind keine guten Referenzen.

Doch mehr Mühe als die Buben, die seine Nerven und Lehrmethoden anfänglich auf die Probe stellen, bereitet Mathieu die despotische Art des Direktors, der seine Zöglinge mit rabiaten, um nicht zu sagen brutalen Erziehungsmethoden zur Raison zu bringen versucht. «Das ist nicht mein Stil», sagt sich Mathieu, doch Aufgeben ist sein Stil auch nicht.

Original mit d-Untertitel
Ab 12/10 Jahren
Ideales Alter: 25 – 70 J.
Zuschauerbewertung: 96 Punkte von 100 !!!
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8.1.2012
What’s eating Gilbert Grape
Jahrgang 1993, Genre: Comedy/Drama

Irgendwo im Niemandsland von Iowa: Seit dem Selbstmord seines Vaters ist Gilbert Grape (Johnny Depp) verantwortlich für die Familie. Mutter wiegt 500 Pfund und verbringt ihr Leben auf der Couch. Der 17-jähriger Bruder Arnie (Leonardo Di Caprio) ist geistig zurückgeblieben. Die beiden Schwestern wissen nichts Besseres als sich gegenseitig fertig zu machen. Das ist Gilberts Leben. Doch alles wird anders, als er Becky kennenlernt. Sie ist mit ihrer Grossmutter auf Durchreise. Die beiden verlieben sich. Und Gilbert kann wieder an seine eigenen Träume glauben.

Anmerkung vom kino um die ecke: 1993 kannte kaum jemand Leonardo di Caprio. Der damals erst 18Jährige Schauspieler, spielte die Rolle des geistig zurückgebliebenen Jugendlichen unglaublich überzeugend.

Ab / Jahren
Ideales Alter: 25 – 70 J.
Version:
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29.01.2012
Out of Africa (1985)

Afrika 1914: Karen (Meryl Streep) ist Dänin und heiratet jung ihren Cousin Baron Blixen (Klaus Maria Brandauer). Die beiden versuchen ihr Glück als Kaffeplantagenbesitzer in Kenia. Karen kümmert sich beinahe alleine um ihr Anwesen, da ihr Mann lieber seinen eigenen Vergnügen nachgeht. Sie gewinnt so das Vertrauen der Einheimischen. Eines Tages lernt sie auf einer Safari den Grosswildjäger Denys (Robert Redford) kennen und verliebt sich in ihn...

Das Drama von Sydney Pollack mit Robert Redford und Meryl Streep erhielt 7 Oscars.

Ideales Alter: 35 – 70 J.
Keine Zuschauerbewertung gefunden
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26.2.2012
La petite chambre (Schweiz 2010)

Zu Beginn sind die verschneiten Alpengipfel hoch über den Ufern des Genfersees von Wolken verdeckt. Das Ende des Winters ist nahe, als Jacque vor einem längeren Auslandaufenthalt seinen greisen Vater Edmond zur Besichtigung in ein Altersheim an den Hängen des Lavaux fährt. Doch Edmond denkt nicht daran, sich in das Absterbeasyl verfrachten zu lassen. Dem Sohn bleibt nichts anderes übrig, als den renitenten Vater in seine Wohnung zurückzufahren und ihn fortan von einer Krankenschwester betreuen zu lassen.

Rose soll täglich nach dem Rechten sehen, darauf achten, dass Edmond sich richtig ernährt und seine Insulinspritzen nicht vergisst. Doch auch jetzt fühlt sich der resolute alte Herr bevormundet. Er will in Ruhe gelassen werden, sich seinen Pflanzen widmen oder sich ungestört klassische Musik anhören. Und Edmond kann sich durchsetzen.

Gänzlich unaufdringlich erzählt «La petite chambre» von der Stellung alter Menschen, die in einer auf Anpassung und bedingungslosem Funktionieren beruhenden Gesellschaft ebenso wenig einen Platz haben wie jene Jüngeren, die den Leistungsanforderungen nicht genügen. Zu ihnen gehört Rose, denn sie verbirgt ein Geheimnis, dem Edmond bald auf die Spur kommt. Mit der behutsamen Annäherung zwischen zwei höchst unterschiedlichen Aussenseitern ist den beiden Regisseurinnen ein hymnisches Plädoyer für die Verständigung und Freundschaft zwischen den Generationen gelungen.

Original mit d-Untertitel
Ab / Jahren
Ideales Alter: 35 – 90 J.
Zuschauerbewertung:
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18.3.2012
Ich einfach unverbesserlich (3D) (USA 2010) Der Filmspass für die ganze Familie.

Wüste, Wüstentouristen und eine wüste Enthüllung: Eine der Gizeh Pyramiden erweist sich als Kopie, die durch einen dummen Zwischenfall in sich zusammensackt wie eine riesige Luftblase. Die Meldung geht um die Welt: Wer hat die Touristenattraktion geklaut? Gru, der sich als grösster Dieb preist, ärgert sich. Denn er war's nicht, wurmt sich aber über den Imageverlust und will ein grösseres Ding drehen: Warum nicht den Mond klauen?

Zum Glück gibt es einen so genannten Schrumpfstrahler, der Elefanten zu Minifanten macht und alles andere auch verkleinert. Dieser wundersame Strahler ist freilich in Besitz von Grus grösstem Widersacher und wahren Pyramiden-Klauer, dem bösartigen Vector. Doch um in dessen Festung einzudringen, braucht Gru die Hilfe der drei Waisenmädchen Margo, Edith und Agnes. Denn die haben als Verkäuferinnen Vectors Vertrauen gewonnen. Also adoptiert der Schurke kurzerhand das schwesterliche Trio, das sich nach einem Daddy sehnt.

Aber der abweisende Gru hat die Rechnung ohne das herzige Trio gemacht. Und so beginnt eine turbulente Berg- und Talfahrt zwischen Hoffen und Bangen, Abweisung und Zuneigung, Scheitern und Erfolg. Es gelingt dem spitznasigen Gru tatsächlich dank der Hilfe seiner Lakaien-Heerscharen, die ein- und zweiäugigen Eierköpfen gleichen, und mit Hilfe des kecken Mädchen-Trios, den Mond aufs Korn zu nehmen, einzuschrumpfen und vom Himmel zu stehlen. Aber damit ist das Abenteuer längst nicht zu Ende.

Skurrile Figuren, aberwitzige Situationen, Action und Gefühle - das märchenhafte 3D-Abenteuer bietet viel fürs Auge und fürs Herz, für Klein und Gross. Da stimmt alles von vorne bis hinten - von der Musik über die trickreichen 3D-Gags bis zur Animations-Architektur, den Figuren und der heilen Familienbotschaft. Dieser Trickfilm, der gekonnt mit 3D-Möglichkeiten spielt, macht Spass.

Der Familienfilm, zum Abschluss der Burezmorge-Saison.

Zuschauerbewertung: 92 von 100 möglichen Punkten
Altersfreigabe: ab 6 Jahren.
Deutsch gesprochen
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... 3D Brille nicht vergessen!